9
Laura die 2te
So nach kurzer Pause hier mal wieder ein Blogpost. Das erste Bilder aus der Serie mit Laura habt Ihr ja schon hier gesehen. Jetzt ist die Serie fertig und ihr könnt einen Blick auf die weiteren Bilder werfen. Es sind noch ein paar Bilder aus der Serie übrig, welche ich euch nochmal in einem andere Beitrag zeigen werde. Heute müsst ihr aber erstmal mit diesen zufrieden sein
Über das Shooting selbst hatte ich ja in dem anderen Beitrag schon etwas geschrieben, es fand im tiefsten Schwarzwald statt und vor allem auch noch zu einer Uhrzeit die man ohne Probleme als menschenfeindlich betiteln darf. Trotzdem hat es uns viel Spaß gemacht und die entstandenen Bilder entschädigen für die ganze Mühe.
Leider bin ich noch nicht dazu gekommen wieder in den Schwarzwald zu fahren, das muss noch nachgeholt werden, kommt jemand mit ???
Ps: Der Detail-Artikel über mein Rig kommt noch diese Woche, keine Angst das habe ich nicht vergessen.
2
Ein paar Portraits mit ein bisschen Bildbearbeitung
So nachdem wir hier schon einmal etwas Auto-content hatten und zweimal nur so halbfertiges Zeugs
kommt jetzt mal wieder eine fertige Serie.
Ich durfte mal wieder DarkSin in meinem Studio in Stuttgart begrüßen. Wir hatten uns diesmal eine reine Portraitsession vorgenommen. Denn wir hatten nicht viel Zeit und eine kleine Photoshopschulung sollte am Ende auch noch rausspringen.
Somit haben wir keine großen Lichteinstellungen vorgenommen und mit mehreren Blitzen gearbeitet sondern quasi mit einer der billigsten Methoden Bilder gemacht. Dauerlicht. Je länger ich diese Neonröhren besitze und einsetze desto mehr gefallen sie mir. Dank meines 12V auf 220V Trafos konnte ich sogar schon ein paar Carshoots mit den Röhren machen, hier werdet ihr auch bald ein paar Ergebnisse zu Gesicht bekommen.
Aber zurück zu den Portraits. Wie man sieht haben die Bilder einen kleinen Nachteil, und zwar spiegeln sich die Röhren in den Augen wieder. Es wäre kein Problem gewesen diese kurz wegzustempeln. Mir persönlich gefallen sie aber und habe die Spiegelung deswegen sogar noch etwas verstärkt.
Nachdem wir mit dem Shooting fertig waren habe ich noch kurz die Bilder auf meinen Rechner gezogen und wir haben diese dann gemeinsam bearbeitet. Es ging vor allem um die grundlegenden Techniken wie Hautretusche, Dodge and Burn, Graditionskurven und Ebenüberblendung. Ich bin mir sicher DarkSin konnte so ein paar Dinge mitnehmen und bearbeitet ihre Bilder dann bald selbst
16
Outdoor Madness
Der Titel ist heute Programm, denn alle unten gezeigten Bilder sind Outdoor entstanden.
Aber fangen wir ganz vorne an. Es war mal wieder an der Zeit mit Cat um die Häuser zu ziehen. Wir wollten diesmal verschiedene Locations anfahren und testen.
Den Anfang machte wie immer der Hafen. Ich suchte mir einen überdachten Platz raus und fing mit dem Aufbau des Equipments an. Just in diesem Moment fing es an zu regnen, was mich weniger tangierte, wir standen ja unter einem Dach. Aber warum erzähle ich das jetzt? Dafür gibt es 2 Gründe, der erste wird sofort geklärt. Denn irgendwann hört es auch wieder auf zu regnen und genau da entstand das erste Bild. Ich stellte mich samt Blitz unter das Dach, schubste Cat an den Rand der Überdachung damit sie noch im Schatten stand und machte ein Bild. Perfekte Stimmung. Danach baute wir alles ab und machten uns auf den Weg zur zweiten Location. Und genau hier kommt der 2te Grund zum tragen. Denn diese Location hatte etwas gegen Regen, der Boden war total matschig. Schade, denn der Ort ist einfach super, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Danach ging es weiter quer durch Stuttgart. Da wir immer relativ schnell agieren mussten packten wir den Beautydish samt Blitz in den Kofferraum und steckten diesen direkt in den Akku. Am Zielort angekommen parkte ich mein Auto strategisch gut direkt vor dem gesuchten Spot. Ich hechtete samt Anita, mein lebendiger Blitzhalter, aus dem Auto und machte 2,3,4, Testbilder. War alles gut kam Cat dazu und wir machten ein paar Shoots bis die ersten Leute auf uns aufmerksam wurden. Das hat so lange Spaß gemacht bis der erste Wachmann kam. Ich packte schon ganz schnell, mit gesenkter Büßerhaltung, das Equipment ein als er sagte: Ich hab doch gar nichts gesagt, warum packen sie denn schon ein?
Wie sich herausstellte war er ganz nett und wollte uns nur darauf aufmerksam machen das es ja gar kein Problem sei auf dem Gelände zu fotografieren wir aber eine Genehmigung brauchen die man ohne Probleme erhält. Und die paar Fotos hätten wir auch noch schnell so machen können
14
Oh lord would you buy me
nein kein Mercedes-Benz, hier geht es eher um das Fahrzeug der Freunde von Janis Joplin. Genau, um die Fahrmaschine schlecht hin, einen Porsche. Dank der sehr guten Unterstützung des Porsche Zentrum Mannheims war es mir möglich ein Shooting mit einem 911er zu veranstalten. Also wenn Ihr mal in die Verlegenheit kommen solltet einen Porsche kaufen zu wollen, oder schon einen in eurem Besitz habt kann ich euch das Porsche-Zentrum nur empfehlen. Sehr kompetent und vor allem Kundenfreundlich, ein für mich extrem wichtiger Punkt.
Das Shooting fand in der Umgebung von Heidelberg statt, die Location avancierte recht schnell zu meinem Lieblingsspot. Weswegen ich auch gerne bereit bin die ca. 150km Anfahrt auf mich zu nehmen.
Als Modelle dienten mir Jana, bekannt aus meinem Wassershooting, und Lucas mit dem ich zum ersten mal zusammenarbeitete.
Zum Einsatz kamen wie immer meine Blitze von AlienBee, diesmal 2 800er und ein 1600er mit BeautyDish. Die beiden 800er kamen nur mit einem Reflektoraufsatz zum Einsatz und waren eher für die Ausleuchtung des 911er zuständig. Bei einigen Bildern stellte ich auch noch den 430er Systemblitz ins Bild
Das Shooting verlief ohne Probleme, wir waren ein gutes Team und hatten uns schnell aufeinander eingespielt. Leider haben wir sehr lange geshootet was mir die Freude an einer langen Ausfahrt nahm. Rechtzeitig brachte ich das gute Stück wieder zurück ins Autohaus. Mit einer Träne im Auge setzte ich mich in meinen, gefühlten 5 Meter hohen, Kuga. Hier der Aufruf an alle potenten Auftraggeber, ich brauche so ein Auto, also bitte ich darum mir schnellstmöglich Aufträge im 5stelligen Bereich zukommen zu lassen….
13
Neon
Heute gibt es mal einen Post der weniger auf das Model eingeht. Die unbekannte Schönheit möchte auch unbekannt bleiben, somit sollte auch die ab und an abrupt abrechenden Lichtreflexe geklärt sein. Diese dienen nur einem Zweck, euch im dunkeln zu lassen.
Jetzt also mal ein paar Infos wie die Bilder entstanden sind: Wie man sieht gab es nur zwei Lichtquellen, das sind umgebaute Neonröhren welche mittels Einsatz von Kabeln, Steckhülsen und Lötkolben von ihrem Starter befreit wurden und somit jetzt vollkommen frei beweglich sind. Die Starter liegen samt Trafo ein paar Meter entfernt außerhalb des Bildbereiches. Ansonsten braucht man nur einen abgedunkelten Raum mit grauen (bzw. dunklem) Hintergrund. Aber ohne ein furchtloses Model geht gar nichts, denn um eine maximale Reflexion auf der Haut zu erhalten mussten wir etwas nachhelfen. Zuerst mit Melkfett, was jetzt aber nicht so richtig das gebracht hat was ich erwartete. Danach dann mit dem guten alten Babyöl, auch hier bin ich jetzt nicht so ganz mit der Stärke und dem Verlauf der Reflexionen zufrieden, hier muss ich also mal andere Mittelchen ausprobieren oder evtl öfters mal nachfetten/nachölen lassen? Wenn es Leser geben sollte die in dem Bereich Erfahrung haben, immer her damit.
Zum Abschluss ist noch zu sagen das ich, für Studioaufnahmen, mit relativ hohen ISO-werten fotografiert habe. Obwohl ich schon sehr starke und grosse Röhren benutzt habe. Wobei die 5D hier natürlich ihr potential des rauscharmen Sensors voll ausschöpfen kann.
6
Kollektion
In letzter Zeit bin ich etwas im Stress, ich komme leider nicht dazu ausführliche Blogeinträge zu schreiben. Trotzdem möchte ich Euch natürlich weiter unterhalten und deswegen gibt es heute einfach ein paar Bilder von unterschiedlichsten Shootings. Die Bilder sind im Zeitraum von ca 4 Wochen entstanden, alle aber mal wieder an meiner Lieblingslocation. Hierzu eine kurze Anekdote. Der Ort an dem ich shoote ist an Wochenenden relativ ruhig, nur ab und an verirrt sich mal jemand dort hin der dort auch etwas zu suchen hat! Genau aus diesem Grund ist er sehr beliebt bei denjenigen welche ungestört sein wollen. Das können Pärchen sein, aber auch Gehirnzellenzerstörer oder Tuner. Alle haben aber eines gemeinsam, sie besitzen keine offizielle Genehmigung für ihren Aufenthalt. So kommt es fast immer so wie es kommen muss. Samt Modell, Equipmentfahrzeug und Helfern betrete ich die Szenerie, sofort wird hektisch geschaut was da jetzt passiert und was man da eigtl. zu suchen hat. Menschen mit Kameras stehen sehr oft unter Generalverdacht, das doch bestimmt nen Spanner oder etwas noch schlimmeres. Normalerweise werden dann, die zuvor mit Angst behafteten Anwesenden, selbst zu Spannern und machen es dem Modell schwer sich locker zu fühlen. Genau zu diesem Zeitpunkt traf die Staatsmacht ein, die Pärchen haben sich relativ schnell verjagen lassen, die Gruppe Tuner wollte gerne schnell gehen durfte das aber natürlich nicht. Die Standartfrage: Ist das eingetragen? Wurde wohl etwa ausgiebiger thematisiert. Bei uns angekommen gab es ein freundliches lächeln vom Modell und mir und dazu die passende Genehmigung. Es kam dann ein etwas überrascht wirkendes lächeln zurück und wir waren sofort ungestört. Weit und breit keine Stalker, Spanner oder vor Neugierde strotzenden Besucher. Aber jetzt viel Spaß beim Bilder betrachten….
16
Lili Marleen
Lili Marleen oder auch Pinup-Lili ist eine bekannte Burlesque Tänzerin aus Stuttgart, ein paar mehr Information findet Ihr über Ihre Homepage oder ihr verfolgt sie bei Twitter.
Nach einem netten Vorgespräch beim Sterntaler-Barrista hatten wir uns auf ein Shooting der anderen Art geeinigt. Abseits von den Stilen die wir beide normalerweise verwenden. Somit war auch das Equipment relativ überschaubar, somit kamen keine Blitze zum Einsatz. Evtl hätte ich noch einen Reflektor mitnehmen können aber da hätte mir dann auch der passende Assi dazu gefehlt. Also zogen wir, nur mit der Kamera bewaffnet, los. Es war eine lustige Reise quer durch Stuttgart. Kurze Regenschauer hielten uns hier und da mal etwas länger auf und bescherten uns einen zudem kleinen Stopp in der Suppibar. So gestärkt ging es dann wieder los bis wir am Ende von ein paar komischen Halbwüchsigen endgültig daran gehindert wurden konzentriert zu arbeiten. Da wir da schon eine ganze Weile unterwegs waren nahmen wir die Störung hin und machten uns auf die Heimreise.
Mir gefallen die Ergebnisse, es ist einfach mal etwas anderes. Auch die Bearbeitung der Bilder ging relativ schnell von der Hand. Ich behaupte mal das ich so viel Zeit in die ganze Serie gesteckt hab wie manchmal in nur ein Bild. Trotzdem haben die Bilder Ihren eigenen passenden Look verpasst bekommen. Das Shooting ist jetzt schon etwas länger her und Lili und ich sind gerade in der Planung eines weiteren Shootings, diesmal aber mehr so in die Richtung viel Aufwand
Viel Spaß beim betrachten der Bilder.
18
Herzchen und Elmar
Herzchen kenne ich schon etwas länger, wir haben uns über das BMWTeamSued kennengelernt. Eine BMW Community der ich mich, trotz meines Verlustes an fahrbaren Untersätzen der Marke BMW, verschrieben fühle.
Der Tag an dem Herzchen vorbeikam fing schon super an, wir hatten uns vorgenommen Outdoor zu shooten, leider hatte Petrus wohl was dagegen. Als ich mich am frühen Samstagmorgen auf den Weg zum örtlichen Fotodealer machte gab es erstmal eine Dusche von oben. Aber warum wollte ich eigtl. so früh zum Fotodealer? Das lag einfach da dran dass ich mir ein schönes Teleobjektiv ausleihen wollte, so wenigstens mein Plan. Leider hatten die Jungs keines mehr und ich war erstmal total traurig. Da ich aber ein guter Kunde bin, und ein netter Kerl dazu, gab es als Trostpreis die Nikon D3x mit passendem 70-200er Objektiv. Nach einem kurzen Equipment-Check machte ich mich auf den Weg nach Hause wo schon Herzchen auf mich wartete. Wir schnappten mein restliches Equipment und verstauten es samt Klamotten, von Ihr, im Kuga. Unser erster Weg führte uns zur Visagistin, hier wollten wir einen netten Look für Herzchen. Danach gabelten wir Elmar am Vfb-Stadion auf und machten uns auf den Weg zur Location. Ich packte voller Stolz die D3x aus, stellte die Lichter passend auf und wollte gerade loslegen als ich merkte das meine Trigger nicht funktionierten. Das kann doch gar nicht sein, die Akkus sind voll, vor nicht mal 5 Tagen hatte ich damit die Skyline von NewYork fotografiert und jetzt das? Verdammt! Was nun? Das Blitzkabel lag brav zu Hause in meiner Schublade, hatte ich ja noch nie gebraucht. Also versuchte ich mit meinem Canon-Systemblitz die Fotozelle der Studioblitze zu triggern. Das hat schon mal teilweise gut funktioniert, aber die Akkus vom Systemblitz reichten nicht für ein ganzes Shooting! Also ab zum Lidl um die Ecke und dort ein Satz Batterien gekauft, rein in Blitz und los gings. Nach ca. 100 Bildern hörte ich ein unschönes Piepen aus Richtung meines VagabondsII. Er wollte mir mitteilen das er jetzt keine Lust mehr hat und somit seine Arbeit einstellt, sollen die Blitze doch selber schauen wo sie ihre Energie her bekommen. Macht nichts, dachte ich mir, dafür hat man ja vorgesorgt und sich ein 12V auf 230V Trafo gekauft. Blöd nur das man zum anschließen dieses Trafos einen Schraubenzieher braucht und Ford den Kuga komplett ohne Bordwerkzeug ausliefert. Aber mein Blitzakku hat dann, wenn auch unter lautstarken ständigem Angstpiepen, für ein paar weitere Bilder gereicht.
Kling irgendwie unprofessionell oder? Tja ich habe es jetzt trotzdem erzählt

16
Tina Li
Tina Li. lernte ich über Cat kennen, Tina hat schon öfters zusammen mit Cat geshootet und wurde von ihr auf mich aufmerksam gemacht. Wir hatten kein bestimmtes Thema sondern fotografierten einfach mal drauf los. Als Location diente uns der Live-Club in Wendlingen und seine vielen Ledersofas. Wie immer bei solchen Indoor-Shoots, die an einer bekannten Location stattfinden, passiert nicht viel. Abgesehen davon das ich es scheinbar irgendwie geschafft hatte einer der Sicherungen so viele Strapazen aufzubürden das sie sich verabschiedete. Und natürlich war ich nicht in der Lage diese Sicherung zu finden, was dazu führte das ich zig Kabeltrommeln benötigte um meine Blitze zu betreiben.
Der Rest war schon fast Routine, ich schnappte mir ein paar Sofas und brachte diese in Position und Tina durfte loslegen. Da nur auf den Sofas liegen auf Dauer etwas langweilig war schnappten wir uns auch das DJ-Pult, die Bar und einen kleinen Aufbau auf der Tanzfläche. Leider war es im Club mal wieder verdammt kalt, liegt einfach an der schieren Größe der Location und das unter der Woche da eben auch keiner heizt. Tina hat sich aber wacker geschlagen und sich nicht einmal im Ansatz beschwert. Den Abschluss unserer Fotosession bildete dann ein warmer Kaffee beim örtlichen goldenen M.

12
Alira und Cat
Alira und Cat kennen meine treuen Leser ja schon, auch eine kleine Vorschau auf dieses Shooting gab es ja schon. Deswegen gibt es gar nicht viel zu sagen, Vorhang auf für Alira Adore und Cat-Direct:

22
Dark Sin und ChrisO
Heute gibt es mal etwas weniger Text, ich bin im Moment leider total überladen mit Shootings und Bildbearbeitung und dann soll ich auch noch 8h am Tag arbeiten gehen. Ich muss da mal was gegen tun
Aber zurück zum Thema, diesmal gibt es ein Boy-Girl Shooting. Dark Sin kennt Ihr ja, Sie ist zu so einer Art Stammgast bei mir geworden und bei jedem Shooting macht es uns mehr Spaß. Mit Chris durfte ich das erste Mal arbeiten, Dark Sin hat Ihn mir als männliches Model vorgeschlagen und ich habe dann brav wie ich bin direkt eingewilligt. Das Shooting fand in einer meiner Lieblingslocations statt, leider etwas Kalt aber dafür mit verdammt viel Möglichkeiten. Hier wieder mal ein dickes Dankeschön an den Live-Club in Wendlingen, der mich schon sehr oft in die heiligen Hallen gelassen hat.
Der Nachteil bei so einem Indoor-Shooting ist das es so gut wie nie etwas Außergewöhnliches passiert, somit gibt es weniger für meinen Blog zu schreiben.
Aber egal, schaut euch die Bilder an, die sind sowieso wichtiger…….
12
2 Portraits und ein Abschied
Heute gibt es gleich 2 Beiträge. Das liegt einfach an dem Umstand das ich jetzt erstmal weg bin….
Es geht nach NewYork und damit euch der Abschied etwas einfacher fällt und ihr auch was zu sehen bekommt gibt es hier noch zwei Portraits.
Beide Bilder sind vor kurzem bei mir im Studio entstanden und bilden das Ende einer Serie, somit dürft ihr euch schon jetzt auf noch mehr Bilder freuen.
Cat kennt ihr ja schon und Alira Adore dürfte euch nach dem letzten Post auch ein Begriff sein.
Das letzte Bild zeigt natürlich kein Portrait, es soll nur aufzeigen was ich den USA machen werde. Fotografieren, ein Teil meiner Ausrüstung geht mit auf Reisen. Zuerst hatte ich vor in NewYork auch ein paar Models abzulichten, dank einem Model-Portal wäre das auch kein Problem gewesen.
Hier in kleiner Pro-Tip, solltet ihr mal aus welchem Grund auch immer ein Shooting in den USA planen dann lasst euch mir der Modelsuche Zeit. Als ich letztes Jahr eine Ausschreibung auf oben genannten Portal eröffnete erhielt ich doch tatsächlich 5 Bewerbungen, was für eine Ausbeute. Als ich jetzt 4 Wochen vor Abreise nochmals eine Ausschreibung startet bekam ich 5 Bewerbungen in den ersten 5Min. Selbst jetzt, wo klar ist das ich kein Model brauche, bekomme ich immer noch Bewerbungen, da sieht man mal wieder das die Amis nur im hier und jetzt leben ![]()
Was ich aber eigtl. sagen wollte war das ich jetzt doch keine “Modelbilder” machen werde, mir wurde das einfach zu stressig, ich will ja auch noch etwas Urlaub haben. Vielleicht ein anderes mal wenn ich etwas länger drüben bleibe….
So genug der guten Worte, nur noch ein kleiner Hinweis auf meinen Twitter Account (rechts in der Sidebar könnt ihr ja immer meine letzten Tweets lesen) dieser wird während meiner NewYork Reise brav gepflegt und mit einigen Preview Bilder gefüllt, wer mich also verfolgen will (RSS-Feeds gehen auch, dazu braucht man keinen Twitter-Account) darf das gerne tun.
Bis dann…..
11
Alira Adore und Cat
Ich hatte ja schon öfters das Vergnügen mit Cat zusammenzuarbeiten, diesmal brachte sie eine Freundin mit zum Shooting und ich war echt begeistert.
Alira Adore ist ein bekanntes FetischModel und hat schon mit Sean Mccall und Peter Czernich zusammengearbeitet und jetzt natürlich mit mir. Man merkt das sie nicht das erste mal vor der Kamera steht und echt einiges auf dem Kasten hat, sie war schon weltweit als Model unterwegs und weiß wie sie vor der Kamera agieren muss.
Das Shooting war einfach der Hammer, ich war das erste mal während eines Shootings mehr Zuschauer als Fotograf. Die beiden haben so toll zusammengearbeitet das ich immer nur auf den Auslöser drücken musste und schon war ein super Bild im Kasten. Anweisungen gab es von mir gar keine, es ging die ganze Zeit nur “komm wir probieren mal die Pose” oder “lass uns mal so hinsetzen”, hab ich schon erwähnt das ich begeistert war? Leider hatten wir nicht ganz so viel Zeit, deswegen gibt es diesmal auch nur 3 Bilderchen. Aber keine Angst die beiden kommen wieder, es schlummern jetzt schon einige neue Bilder auf meinen Festplatten und die bekommen bestimmt noch ein paar Freunde.
9
1 Tag – 2 Shootings – Part II
Nach kurzer Fahrt kam ich am Treffpunkt an, Dia wartete schon auf mich da ich mich dann doch etwas verspätet hatte. Ein kurzer Zwischenstopp am Pförtnerhäuschen brachte mir einen aufgeladenen Akku und einen Assistenten ein. Mein Assi besser bekannt als Raini hatte sich kurzerhand entschlossen mir bei den ganzen Aufbauten zu helfen.
Der Ablauf war ähnlich wie bei Pia, wir fingen in einem der Gebäude an zu shooten, stellten uns auf die Kälte ein und befeuerten den Gasheizer.
Wir setzten ein paar der Ideen um die mir spontan einfielen und danach wechselten wir in ein anderes Gebäude. Diese musste aber erstmal näher untersucht werden, ich kannte mich noch nicht so gut auf dem Gelände aus.
Während Dia im Kuga saß und sich aufwärmte, erkundeten Raini und ich das Gelände. Zeitweise kam ich mir vor wie in einem billig produzierten Horror-Schocker, das Gebäude war in miserablen Zustand, an jeder Ecke wurden irgendwelche Fenster, Neonröhren oder Elektroleitungen zerstört. Es gab ein paar Räume welche aussahen wie eine Zelle in einer Psychiatrie, innen komplett schallgedämmt und von außen mit einer riesigen Stahltür verschlossen. Natürlich gab es auch nirgends Licht aber dank meiner Mag-Lite wurde es wenigstens etwas heller. Leider bin ich weder im Besitz einer Videokamera noch hat meine Cam eine Videofunktion, ansonsten hätte ich euch hier ein Video online gestellt, welches die Stimmung besser rüber gebracht hätte.
Wir fingen in einer kleinen Nische an zu shooten, durch den geringen Lichteinfall war es mir kaum möglich gescheit zu fokussieren, ergo musste ich das Einstelllicht einschalten. Das gefiel, bei den herrschenden Temperaturen erst recht, meinem Akkupack natürlich nicht lange, somit legten wir mal wieder ein Zwangspause ein. Raini machte sich auf den Weg zum Pförtner, gab den Akku ab und machte sich auf den Heimweg. Dia und ich setzten uns ins Auto und fuhren zum aufwärmen zum gelben M. Als wir uns auf den Rückweg machten war es schon richtig schön dunkel. Die Mag-Lite versagte mir ihren Dienst zwar nicht aber hell genug wurde es dadurch nicht. Also blieb mir nichts anderes übrig als mein Auto in eine äußerst kleine Wandöffnung in das innere der Halle zu fahren, es dort dann passend auszurichten und das Bi-Xenon einzuschalten und es ward Licht.
Leider war es mir nicht möglich um Ecken zu leuchte, also mussten wir einen Teil dann doch im halbdunkeln zurücklegen. Endlich an dem Shootingort angekommen haben wir die letzten Einstellungen schnell durchgezogen, denn die Gasflasche war leer……
8
1 Tag – 2 Shootings – Part I
Um meiner alten Vorgehensweise treu zu bleiben gibt es mal einen eher kryptischen Beitragstitel. Nach dem großen Regenshooting im Herbst nahm ich die Möglichkeit war, mit zwei der damaligen Models, ein weiteres mal zu fotografieren. Es waren Dia und Pia, bekannt aus meinen Beiträgen von hier und hier.
Den Anfang macht Pia, was vor allem dem zeitlichen Ablauf Tribut zollt, um brav eine wahrheitsgemäße Reportage zu tätigen.
Mein damaliger Tag fing schon sehr früh an:
Am Tag vorher hatte ich brav das Auto gepackt, eine gute Planung ist eben alles und keiner will um 6 Uhr Morgens das ganze Equipment durch die Gegend schleifen.
Also erstmal Kaffee machen und dann ab ins Auto, kurzer Blick auf die Außentemperaturanzeige und der Griff ging sofort zur Weicheiheizung (besser bekannt als Sitzheizung oder Fruchtbarkeitskiller, was natürlich nicht stimmt wenn man Wikipedia glaubt ) aber egal ich schweife ab. Nach ca. 60min fahrt bin ich dann endlich in Heidelberg angekommen und traf mich erstmal mit Pia.
Von unserem Treffpunkt aus ging es gleich weiter zur Location, welche zwar super aussieht, schön ruhig ist aber auch verdammt kalt! Aber ich kümmere mich ja um meine Models, also besorgte ich einen Gasheizer und lies zudem meinen Selbstzünder gemütlich die Fahrgastzelle aufheizen, welche als Umkleideraum diente.
Trotzdem muss ich hier mal ein riesiges RESPECT loswerden, denn ich hatte echt eine Menge Klamotten an und hab trotzdem gefroren wie’d sau.
Pia wollte Ihre sportliche Ader bei den Bildern zur Geltung kommen lassen, somit haben wir uns auch eher darauf konzentriert.
Das Shooting verlief wie immer ohne Probleme, richtig cool fand ich Pias Version von Flashdance, da muss man mal schauen ob man noch was aus diesem Outfit rausholen kann.
Ganz zum Schluss wollten wir noch ein Bild machen welches vor allem die definierten Muskeln in den Vordergrund bringt. Ich war total geflasht über welchen Zeitraum Pia so leicht und locker an dem Stahlträger hing, ohne Probleme Bewegungsabläufe vollführte und dabei auch noch lachte.
Wir hätten gerne noch viel länger geshootet, aber leider machte mein Blitz-Akku bei den eisigen Temperaturen einfach nicht mehr mit (ja ja ich hab schon Abhilfe geschaffen und mir ein 12V Trafo gekauft). Also musste ich das Teil erstmal zum aufladen ins Warme bringen, hier noch mal danke an den Pförtner, vielleicht liest er ja mit.
Pia und ich wärmten uns derweil mit einem Kaffee auf, aber viel Zeit hatte ich leider nicht, Dia wartete schon auf mich…..
4
Linda
Linda habe ich wie viele meiner Models über die MK kennengelernt. Ein kurzer Austausch von Nachrichten und wir waren uns einig, gemeinsam ein Shooting zu organisieren.
Ich gebe es zu, eher selten plane ich für jedes Shooting ein bestimmtes Thema. Ich finde das muss auch nicht immer sein. Einfache schöne und schnörkellose Portraits, die das Wesen des Models widerspiegeln, haben oft mehr Reiz als ein Wochen oder Monate im Voraus geplantes Shooting, das unbedingt auf einen bestimmten Punkt raus laufen muss. Natürlich haben auch diese Shootings Ihren Reiz, ich selbst habe schon einige dieser Art gemacht, aber das muss ja nicht immer sein.
Aber zurück zu Linda, wir hatten uns grob überlegt ein paar Shoots Outdoor zu machen und dann ab ins Studio zu wechseln. Also kam Linda mit Ihrer Freundin zu mir und wir beredeten welche Klamotten Sie tragen soll. Schnell haben wir uns auf 2 Kleider geeinigt und schon haben wir uns auf den Weg zur Outdoorlocation gemacht. Das Wetter hat diesmal so halbwegs mitgespielt, es war zwar relativ kalt aber noch zum aushalten.
Diesmal gab es leider ( aus Blogautorensicht ) keinerlei Zwischenfälle, alles verlief wie geplant und das Ergebnis könnt Ihr jetzt sehen:
17
Elfenrausch
Kathrin von Elfenrausch sollte dem aufmerksamen Blogleser ein Begriff sein. Diejenigen welche sich nicht mehr an diesen Blogpost erinnern können, dürfen jetzt noch mal schnell nachlesen.
Diesmal gab es einen konkreten Auftrag von Kathrin: Ich brauche Bilder für meine neue Steampunk-Kollektion.
Na das war doch gar kein Problem. Nach kurzer Vorbereitungsphase und Modelsuche, welche wiederum sehr schnell von statten ging, machten wir uns bei einem Meeting beim lokalen Sternbarista an das Konzept.
Erstmal musste ich mir darüber klar werden was Steampunk eigtl. ist. Für die Kinofreunde unter euch würde ich sagen: „Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman“ ist das Paradebeispiel dafür. Der Wikipedia Eintrag beschreibt es grob als: fiktive Welt in der die Dampfkraft die Grundlage für alle Erfindungen darstellt und eine weit bedeutendere Rolle in der Entwicklung der Technologie einnimmt als sie in Wirklichkeit eingenommen hat.
Wenn also die Kleidung Ihren Ursprung in einem von Industrie geprägten Umfeld hat, so sollte diese auch in einem annähernd ähnlichen Umfeld präsentiert werden. Somit viel die Wahl relativ schnell aus und wir brauchten nur noch einen Termin.
Am Tag des geplanten Shootings war es verdammt kalt, also so richtig kalt, nicht nur ein bisschen. Hinzu kam ein richtig starker Wind welcher nicht nur die gefühlte Temperatur mal locker um 3-4 Grad senkte sonder auch meinen Softboxen relative Probleme bereitete. Nach dem die ersten Softbox samt Blitz den Kampf gegen Wind und Schwerkraft verloren hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als die anwesenden Helfer als menschlichen Ballast zu nutzen.
Jetzt konnten wir endlich richtig loslegen: Am Ende waren ein paar Bilder im Kasten, einige Extremitäten dem Reinhold Messner Effekt nahe, alle Kleider abgelichtet und die Models reif für ein heißes Getränk.
Für mich begann nun der längste Arbeitsabschnitt, zuerst wurden die Bilder vorsortiert, dann mit Kathrin fein sortiert und ich hab dann noch mal etwas Magie drüber laufen lassen.
Eine kleine!!!! Auswahl könnt Ihr unten sehen, den Rest gibt es dann auf Elfenrausch.de und beim erscheinen des Katalogs dann auch noch mal hier.
16
Now you’ve officially been Calvanized
Whaaaat? Um es mal mit den, leicht abgewandelten, Worten von Xzibit zu sagen: Ich war beim Calvin und hab mich Photoshoptechnisch etwas auf Vordermann bringen lassen.
Schon länger spielte ich mit der Idee mal ein Workshop bei Calvin Hollywood mitzumachen. Da ich schon länger Mitglied in seinen Foren bin, sein Podcasts verfolge, seinen Blog lese und auch den Twitter Account. Yeah das war Massenwerbung!
Wem Calvin Hollywood jetzt nichts sagt schaut einfach mal auf sein Portfolio, ich denke das reicht aus um aufzuzeigen das es der Kerl einfach drauf hat.
Aber genug der Lobhudelei, letzten Samstag hatte ich dann mein Einzelcoaching. Warum Einzelcoaching? Ganz klar ich wollte auf spezielle Fragen eingehen, Dinge besprechen die mir nicht so klar waren oder Techniken erlernen die für mich wichtig sind. Ich bin mir sicher auf einem Tagesworkshop, mit mehreren Teilnehmern, nimmt man auch eine Menge an Infos mit nach Hause, aber das hier war sozusagen die Intensivpackung.
Getroffen haben wir uns in Mannheim am Hafen und haben hier ein paar Bilder mit Nati, dem Model, gemacht. Leider war es Jahreszeitbedingt verdammt kalt, was sich dann auch in der Technik widerspiegelte. Am Abend zuvor hatte ich sicherheitshalber alle Kameraakkus brav aufgeladen, aber leider hat trotzdem jeder Akku nur seine minimale Leistung angezeigt. Aber nicht nur ich hatte Probleme, auch Calvins Porty machte ihm ein Strich durch die Rechnung. Trotz wechseln der Akkus wollte der Porty, nach einigen Bildern, keine 100% Leistung bereit stellen, was uns leider daran hinderte ein schönes Bild gegen die Sonne zu machen. Dafür hatte ich aber meinen Ringblitz im Kofferraum und wir konnten noch ein paar schöne Close-Ups machen.
Nachdem wir Nati beim Bahnhof abgesetzt hatten ging es nach einem Mittagessen, mit einem für mich extrem wissensreichen Small-Talk, ab zum Bilder bearbeiten. Zuerst suchten wir uns gemeinsam ein paar Bilder aus und bearbeiteten diese dann gemeinsam. Ich erhielt einen wirklich tiefen Einblick in seine Vorgehensweise und konnte einiges an Wissen aufsaugen. Calvin ist ein wahrlich guter Dozent, ging auf meine Fragen ein und stellte gleichzeitig auch Verständnissfragen.
Einige werden sich jetzt bestimmt fragen warum ich hier so offen darüber rede das ich ein Coaching bei Calvin hatte, ich frag mich eher warum nicht? Er ist gut, sehr gut sogar, hat Auszeichnungen für seine Tätigkeiten bekommen und hat sich einen Namen in der Szene gemacht. Sicherlich, an einige Information kommt man auch umsonst ran, weil man Tutorials im Netz findet, weil Calvin selbst z.B. sehr viele Videos und Onlineschulung ohne jegliche monetäre Gegenleistung bereit stellt. Auch kann man sich vieles selber erarbeiten, durch austesten, rumspielen, nachlesen oder was auch immer. Es steht hier auch nicht zur Debatte das ich das nicht getan habe, sonst hätte ich nicht schon vorher ein gewisses Grundmaß an Wissen gehabt. Aber das Coaching bei Calvin hat mir den gewissen Kick gegeben, mich in eine Richtung gepusht für die ich sehr lange hätte recherchieren müssen, viele Stunden an Bilder testen hätte müssen evtl. ohne nennenswertes Ergebnis. So habe ich an einem Tag, in komprimierter Form, das gelernt wofür ich sonst unzählige Tage und Wochen gebraucht hätte.
Es sind auch nicht nur die Techniken sondern auch die Herangehensweise an ein Bild, 80% der Techniken sind bekannt und bewährt, aber die letzen 20% machen das Einzigartige aus.
Das gewisse Etwas, die Komposition.
Also habe ich auch gar kein Problem damit zu erwähnen woher ich mein Wissen habe, deswegen werden meine Bilder trotzdem nie eine 1 zu 1 Kopie der Bilder von Calvin sein. Jeder macht sein Ding, die Herangehensweise ist ähnlich, das Ergebnis komplett verschieden.
Aber genug erzählt, Calvin hat ein bearbeitetes Bild des Shootings auf seinem Blog veröffentlicht, und zwar hier: http://www.calvinhollywood-blog.de
Hier bei mir findet Ihr ein Portrait das ich bearbeitet habe, dazu noch ein paar Making of Bilder. Es werden bestimmt noch 1 oder 2 weitere Bilder, von dem Shooting, ihren Weg auf meinen Blog finden, aber jetzt sind erstmal meine etwas „älteren“ Projekte dran.
9
Katzen und fließendes Wasser – ein wahres Phänomen
Ich glaube Cat brauche ich auf diesem Blog nicht mehr wirklich vorstellen, aber wer trotzdem ein wenig unter Gedächtnisschwund leidet oder kein regelmäßiger Leser dieses Blogs ist ( schäm Dich! ) findet hier und hier dann doch so ein wenig über sie.
Diesmal sollte das Shooting an einem ganz besonderen Ort stattfinden: in einem Schwimmbad. Da Schwimmbäder normalerweise relativ stark während der Öffnungszeiten frequentiert werden, mussten wir das Shooting also vor oder nach den offiziellen Öffnungszeiten durchführen. Mir wäre später lieber gewesen, aber leider ging das nicht, ergo mussten wir um 6 Uhr Morgens am Schwimmbad auftauchen.
Die Schwimmbadleitung hat hier wirklich super Arbeit geleistet, wir konnten gleich ins Bad und unsere Vorbereitungen treffen. Gegen 06:30 haben wir dann mit dem Shooting angefangen!
Die Beleuchtung des Beckens hatte ein tiefes Blau, was mir ab und an dann doch mehr zu schaffen gemacht hat als gedacht. Für das nächste Mal bin ich dann schon etwas schlauer was das Einbeziehen der widrigen Umstände betrifft.
Auf jeden Fall war die Location der Hammer, das Jugendstilbad hat mich total fasziniert und den Bildern das gewisse Etwas gegeben. Auf der einen Seite schloss das Becken mit einem riesigen Brunnen ab, welcher sich sehr gut als Hintergrund anbot, auf der anderen Seite gab es ein paar große Säulen mit einer Holztür dahinter. Leider war es uns nicht möglich das Dampfbad als Kulisse zu nutzen, da es zum damaligen Zeitpunk geschlossen war. Aber das holen wir sicher noch mal nach.
Leider haben nicht alle Ideen so gut funktioniert, der Versuch Cat dabei zu fotografieren wie sie ihr nasses Haar schleudert ging mal total in die Hose.
Aber Insgesamt gesehen hatten wir unseren Spaß und ich durfte auch mal mit Kamera baden gehen.
Als wir dann mit unserer Zeit am Ende waren wollten wir noch schnell einen Kaffee trinken gehen, wobei schnell hier nicht ganz treffend war. Cat hatte bei der morgendlichen Eile „ausversehen“ auf einem Studentenparkplatz geparkt. Leider sind diese sehr knapp bemessen, was wiederum bedeutet das man sich als Mitstudent auch mal einfach einparkt. Normalerweise ist das ja auch legitim, haben ja sowieso nie was zu tun und auch fast zeitgleich Vorlesungen. Nur eben Cat nicht und der Typ der neben ihr geparkt hat, der kam nämlich auch sehr verdutzt zu seinem eingeparkten Auto.
Ein dort studierender gab uns dann den rettenden Hinweis das es üblich sei auf dem Parkplatz keinen Gang einzulegen und auch die Handbremse nicht an-zuziehen. Ergo schoben wir das Übel aus dem Weg und der Parknachbar von Cat konnte wegfahren, somit war die Lücke groß genug das auch Cat gerade so aus der Lücke raus kam.
Nach einem kurzen Stau auf der Autobahn kamen wir dann endlich zu unserem Kaffee samt Frühstücks-McMuffin.
4
Der Stilmix
Lange habe ich überlegt ob ich aus dem folgenden Beitrag einen oder zwei mache. Faktisch ist es aber einfach so: die Bilder sind an einem Tag entstanden und somit gibt es auch einen Beitrag.
Ihr hab sicher gemerkt das ich mehr der Typ Fotograf bin der mehr auf harte Farben und den so bekannten malerischen Bildstil steht. Aber in letzter Zeit habe ich dank eines wirklich tollen Models, besser bekannt als Dark Sin ( siehe hier und hier ), eine anderen Stil hinzugefügt. Unter normalen Umständen ist hierfür Michael zuständig, aber ich grabe Ihm jetzt das Wasser ab und wildere in fremden Gebieten ![]()
Ehrlich gesagt geht es mehr darum auch mal über seinen eigenen Tellerrand hinweg einfach was anderes zu machen.
Aber fangen wir von vorne an. Vor längerem nahm ich Kontakt mit Kathrin von Elfenrausch auf, ich trat mit dem Vorschlag an sie heran vielleicht mal eine Zusammenarbeit zu planen. Da Sie sofort mit von der Partie war führte es direkt zum planen eines Shootings. Und wer anderes als Dark Sin sollte hierbei mein Model sein.
Hinzu kam dann auch noch das Dark Sin mir eine Empfehlung zu einem Model aussprach, mit dem Hinweis sie wäre perfekt für ein Girl/Girl Shooting. Da ich mit den Empfehlungen von Models, bis dato, nie falsch gelegen habe sollte Verena also auch gleich mitkommen. Eines vorweg, auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht, wieder mal ein Top Model.
Ich holte beide vom Bahnhof in Stuggi ab und wir fuhren direkt zum Elfenrauschatelier. Nach ca. 10 Minuten kam in mir das erste Mal die Befürchtung auf das wir hier nie wieder rauskommen würden. Ich hörte nur aus allen Ecken, ach wie toll ist das denn, schau dir mal das an, und das Kleid erst, die Schuhe, der Rock, das Kopfdingensda ( sorry ich kenne den Fachbegriff nicht ), das Korsett, die…..Ihr könnt Euch das sicher gut vorstellen.
Ok ich muss ja zugeben Kathrin hat echt super Kleider in Ihrem Atelier, alles handgefertigt und selbst entworfen. Wer sich also für Korsetts, Ballkleider, Gehröcke und sonstige Kleidung interessiert und auf richtig gute Handwerkskunst wert legt sollte mal einen Blick bei Ihr auf die Webseite werfen: http://www.elfenrausch.de/
Nach gefühlten 3 Stunden saßen wir wieder in meinem Auto und waren auf dem Weg zum Studio. Hier gab es dann die finale Anprobe nach der wir uns auf den Weg zu einer meiner Lieblingslocations in Stuttgart auf machten.
Leider wurden wir nach einem Set vom Regen überrascht was uns wieder zur Heimkehr zwang da die tollen Kleider nicht wirklich nass werden sollten, ja Models halten so was aus die sind nicht aus Zucker *grins*
Nach einem Zwischenstopp beim internationalen Sandwichbeleger ging es ab ins Studio.
Und hier kam der über uns schwebende Stilmix zu Stande.
Denn die Mädles traten jetzt in Dessous auf: weißer Hintergrund, knallige Farben und knackscharf ( die Bilder!!! )
Aber seht selbst was daraus geworden ist….
Wikio Blog Ranking
Letzte Artikel
Neues Gezwitscher...
- Neuer Blogpost über einen #BMW #e30 http://go-picture.de/alte-liebe-rostet-nicht/ 1 day ago
- @wpSEO danke für den Tip war jetzt leider nicht das passende dabei #theme in reply to wpSEO 3 days ago
- Brauche einen neues #Theme für mein #Wordpress Blog,kein Free-Zeugs sondern gute gemachte Arbeit für die ich bezahlen will.Jemand eine Idee? 3 days ago
- Zieht sich Supernatural rein, bearbeitet Bilder und freut sich des Samstags *lol* 6 days ago
- Macht es wie @CalvinHollywood und geht nur noch ins Kino wenn der Saal leer ist ;) 1 week ago
- Fast Live vom Rickrolling ähm Rigrolling #Shooting http://yfrog.com/msnuwj 1 week ago
- Auf dem Weg zum nächsten #Shooting nicht das mir langweilig wird. http://yfrog.com/7e83vbj 1 week ago
- @stuttgarttweets @ha75 Ab jetzt wird es aber durch die fest installierten Blitzer kontrolliert :) in reply to stuttgarttweets 1 week ago
- More updates...

































































































