9
1 Tag – 2 Shootings – Part II
Nach kurzer Fahrt kam ich am Treffpunkt an, Dia wartete schon auf mich da ich mich dann doch etwas verspätet hatte. Ein kurzer Zwischenstopp am Pförtnerhäuschen brachte mir einen aufgeladenen Akku und einen Assistenten ein. Mein Assi besser bekannt als Raini hatte sich kurzerhand entschlossen mir bei den ganzen Aufbauten zu helfen.
Der Ablauf war ähnlich wie bei Pia, wir fingen in einem der Gebäude an zu shooten, stellten uns auf die Kälte ein und befeuerten den Gasheizer.
Wir setzten ein paar der Ideen um die mir spontan einfielen und danach wechselten wir in ein anderes Gebäude. Diese musste aber erstmal näher untersucht werden, ich kannte mich noch nicht so gut auf dem Gelände aus.
Während Dia im Kuga saß und sich aufwärmte, erkundeten Raini und ich das Gelände. Zeitweise kam ich mir vor wie in einem billig produzierten Horror-Schocker, das Gebäude war in miserablen Zustand, an jeder Ecke wurden irgendwelche Fenster, Neonröhren oder Elektroleitungen zerstört. Es gab ein paar Räume welche aussahen wie eine Zelle in einer Psychiatrie, innen komplett schallgedämmt und von außen mit einer riesigen Stahltür verschlossen. Natürlich gab es auch nirgends Licht aber dank meiner Mag-Lite wurde es wenigstens etwas heller. Leider bin ich weder im Besitz einer Videokamera noch hat meine Cam eine Videofunktion, ansonsten hätte ich euch hier ein Video online gestellt, welches die Stimmung besser rüber gebracht hätte.
Wir fingen in einer kleinen Nische an zu shooten, durch den geringen Lichteinfall war es mir kaum möglich gescheit zu fokussieren, ergo musste ich das Einstelllicht einschalten. Das gefiel, bei den herrschenden Temperaturen erst recht, meinem Akkupack natürlich nicht lange, somit legten wir mal wieder ein Zwangspause ein. Raini machte sich auf den Weg zum Pförtner, gab den Akku ab und machte sich auf den Heimweg. Dia und ich setzten uns ins Auto und fuhren zum aufwärmen zum gelben M. Als wir uns auf den Rückweg machten war es schon richtig schön dunkel. Die Mag-Lite versagte mir ihren Dienst zwar nicht aber hell genug wurde es dadurch nicht. Also blieb mir nichts anderes übrig als mein Auto in eine äußerst kleine Wandöffnung in das innere der Halle zu fahren, es dort dann passend auszurichten und das Bi-Xenon einzuschalten und es ward Licht.
Leider war es mir nicht möglich um Ecken zu leuchte, also mussten wir einen Teil dann doch im halbdunkeln zurücklegen. Endlich an dem Shootingort angekommen haben wir die letzten Einstellungen schnell durchgezogen, denn die Gasflasche war leer……
8
1 Tag – 2 Shootings – Part I
Um meiner alten Vorgehensweise treu zu bleiben gibt es mal einen eher kryptischen Beitragstitel. Nach dem großen Regenshooting im Herbst nahm ich die Möglichkeit war, mit zwei der damaligen Models, ein weiteres mal zu fotografieren. Es waren Dia und Pia, bekannt aus meinen Beiträgen von hier und hier.
Den Anfang macht Pia, was vor allem dem zeitlichen Ablauf Tribut zollt, um brav eine wahrheitsgemäße Reportage zu tätigen.
Mein damaliger Tag fing schon sehr früh an:
Am Tag vorher hatte ich brav das Auto gepackt, eine gute Planung ist eben alles und keiner will um 6 Uhr Morgens das ganze Equipment durch die Gegend schleifen.
Also erstmal Kaffee machen und dann ab ins Auto, kurzer Blick auf die Außentemperaturanzeige und der Griff ging sofort zur Weicheiheizung (besser bekannt als Sitzheizung oder Fruchtbarkeitskiller, was natürlich nicht stimmt wenn man Wikipedia glaubt ) aber egal ich schweife ab. Nach ca. 60min fahrt bin ich dann endlich in Heidelberg angekommen und traf mich erstmal mit Pia.
Von unserem Treffpunkt aus ging es gleich weiter zur Location, welche zwar super aussieht, schön ruhig ist aber auch verdammt kalt! Aber ich kümmere mich ja um meine Models, also besorgte ich einen Gasheizer und lies zudem meinen Selbstzünder gemütlich die Fahrgastzelle aufheizen, welche als Umkleideraum diente.
Trotzdem muss ich hier mal ein riesiges RESPECT loswerden, denn ich hatte echt eine Menge Klamotten an und hab trotzdem gefroren wie’d sau.
Pia wollte Ihre sportliche Ader bei den Bildern zur Geltung kommen lassen, somit haben wir uns auch eher darauf konzentriert.
Das Shooting verlief wie immer ohne Probleme, richtig cool fand ich Pias Version von Flashdance, da muss man mal schauen ob man noch was aus diesem Outfit rausholen kann.
Ganz zum Schluss wollten wir noch ein Bild machen welches vor allem die definierten Muskeln in den Vordergrund bringt. Ich war total geflasht über welchen Zeitraum Pia so leicht und locker an dem Stahlträger hing, ohne Probleme Bewegungsabläufe vollführte und dabei auch noch lachte.
Wir hätten gerne noch viel länger geshootet, aber leider machte mein Blitz-Akku bei den eisigen Temperaturen einfach nicht mehr mit (ja ja ich hab schon Abhilfe geschaffen und mir ein 12V Trafo gekauft). Also musste ich das Teil erstmal zum aufladen ins Warme bringen, hier noch mal danke an den Pförtner, vielleicht liest er ja mit.
Pia und ich wärmten uns derweil mit einem Kaffee auf, aber viel Zeit hatte ich leider nicht, Dia wartete schon auf mich…..
4
Linda
Linda habe ich wie viele meiner Models über die MK kennengelernt. Ein kurzer Austausch von Nachrichten und wir waren uns einig, gemeinsam ein Shooting zu organisieren.
Ich gebe es zu, eher selten plane ich für jedes Shooting ein bestimmtes Thema. Ich finde das muss auch nicht immer sein. Einfache schöne und schnörkellose Portraits, die das Wesen des Models widerspiegeln, haben oft mehr Reiz als ein Wochen oder Monate im Voraus geplantes Shooting, das unbedingt auf einen bestimmten Punkt raus laufen muss. Natürlich haben auch diese Shootings Ihren Reiz, ich selbst habe schon einige dieser Art gemacht, aber das muss ja nicht immer sein.
Aber zurück zu Linda, wir hatten uns grob überlegt ein paar Shoots Outdoor zu machen und dann ab ins Studio zu wechseln. Also kam Linda mit Ihrer Freundin zu mir und wir beredeten welche Klamotten Sie tragen soll. Schnell haben wir uns auf 2 Kleider geeinigt und schon haben wir uns auf den Weg zur Outdoorlocation gemacht. Das Wetter hat diesmal so halbwegs mitgespielt, es war zwar relativ kalt aber noch zum aushalten.
Diesmal gab es leider ( aus Blogautorensicht ) keinerlei Zwischenfälle, alles verlief wie geplant und das Ergebnis könnt Ihr jetzt sehen:
17
Elfenrausch
Kathrin von Elfenrausch sollte dem aufmerksamen Blogleser ein Begriff sein. Diejenigen welche sich nicht mehr an diesen Blogpost erinnern können, dürfen jetzt noch mal schnell nachlesen.
Diesmal gab es einen konkreten Auftrag von Kathrin: Ich brauche Bilder für meine neue Steampunk-Kollektion.
Na das war doch gar kein Problem. Nach kurzer Vorbereitungsphase und Modelsuche, welche wiederum sehr schnell von statten ging, machten wir uns bei einem Meeting beim lokalen Sternbarista an das Konzept.
Erstmal musste ich mir darüber klar werden was Steampunk eigtl. ist. Für die Kinofreunde unter euch würde ich sagen: „Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman“ ist das Paradebeispiel dafür. Der Wikipedia Eintrag beschreibt es grob als: fiktive Welt in der die Dampfkraft die Grundlage für alle Erfindungen darstellt und eine weit bedeutendere Rolle in der Entwicklung der Technologie einnimmt als sie in Wirklichkeit eingenommen hat.
Wenn also die Kleidung Ihren Ursprung in einem von Industrie geprägten Umfeld hat, so sollte diese auch in einem annähernd ähnlichen Umfeld präsentiert werden. Somit viel die Wahl relativ schnell aus und wir brauchten nur noch einen Termin.
Am Tag des geplanten Shootings war es verdammt kalt, also so richtig kalt, nicht nur ein bisschen. Hinzu kam ein richtig starker Wind welcher nicht nur die gefühlte Temperatur mal locker um 3-4 Grad senkte sonder auch meinen Softboxen relative Probleme bereitete. Nach dem die ersten Softbox samt Blitz den Kampf gegen Wind und Schwerkraft verloren hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als die anwesenden Helfer als menschlichen Ballast zu nutzen.
Jetzt konnten wir endlich richtig loslegen: Am Ende waren ein paar Bilder im Kasten, einige Extremitäten dem Reinhold Messner Effekt nahe, alle Kleider abgelichtet und die Models reif für ein heißes Getränk.
Für mich begann nun der längste Arbeitsabschnitt, zuerst wurden die Bilder vorsortiert, dann mit Kathrin fein sortiert und ich hab dann noch mal etwas Magie drüber laufen lassen.
Eine kleine!!!! Auswahl könnt Ihr unten sehen, den Rest gibt es dann auf Elfenrausch.de und beim erscheinen des Katalogs dann auch noch mal hier.
16
Now you’ve officially been Calvanized
Whaaaat? Um es mal mit den, leicht abgewandelten, Worten von Xzibit zu sagen: Ich war beim Calvin und hab mich Photoshoptechnisch etwas auf Vordermann bringen lassen.
Schon länger spielte ich mit der Idee mal ein Workshop bei Calvin Hollywood mitzumachen. Da ich schon länger Mitglied in seinen Foren bin, sein Podcasts verfolge, seinen Blog lese und auch den Twitter Account. Yeah das war Massenwerbung!
Wem Calvin Hollywood jetzt nichts sagt schaut einfach mal auf sein Portfolio, ich denke das reicht aus um aufzuzeigen das es der Kerl einfach drauf hat.
Aber genug der Lobhudelei, letzten Samstag hatte ich dann mein Einzelcoaching. Warum Einzelcoaching? Ganz klar ich wollte auf spezielle Fragen eingehen, Dinge besprechen die mir nicht so klar waren oder Techniken erlernen die für mich wichtig sind. Ich bin mir sicher auf einem Tagesworkshop, mit mehreren Teilnehmern, nimmt man auch eine Menge an Infos mit nach Hause, aber das hier war sozusagen die Intensivpackung.
Getroffen haben wir uns in Mannheim am Hafen und haben hier ein paar Bilder mit Nati, dem Model, gemacht. Leider war es Jahreszeitbedingt verdammt kalt, was sich dann auch in der Technik widerspiegelte. Am Abend zuvor hatte ich sicherheitshalber alle Kameraakkus brav aufgeladen, aber leider hat trotzdem jeder Akku nur seine minimale Leistung angezeigt. Aber nicht nur ich hatte Probleme, auch Calvins Porty machte ihm ein Strich durch die Rechnung. Trotz wechseln der Akkus wollte der Porty, nach einigen Bildern, keine 100% Leistung bereit stellen, was uns leider daran hinderte ein schönes Bild gegen die Sonne zu machen. Dafür hatte ich aber meinen Ringblitz im Kofferraum und wir konnten noch ein paar schöne Close-Ups machen.
Nachdem wir Nati beim Bahnhof abgesetzt hatten ging es nach einem Mittagessen, mit einem für mich extrem wissensreichen Small-Talk, ab zum Bilder bearbeiten. Zuerst suchten wir uns gemeinsam ein paar Bilder aus und bearbeiteten diese dann gemeinsam. Ich erhielt einen wirklich tiefen Einblick in seine Vorgehensweise und konnte einiges an Wissen aufsaugen. Calvin ist ein wahrlich guter Dozent, ging auf meine Fragen ein und stellte gleichzeitig auch Verständnissfragen.
Einige werden sich jetzt bestimmt fragen warum ich hier so offen darüber rede das ich ein Coaching bei Calvin hatte, ich frag mich eher warum nicht? Er ist gut, sehr gut sogar, hat Auszeichnungen für seine Tätigkeiten bekommen und hat sich einen Namen in der Szene gemacht. Sicherlich, an einige Information kommt man auch umsonst ran, weil man Tutorials im Netz findet, weil Calvin selbst z.B. sehr viele Videos und Onlineschulung ohne jegliche monetäre Gegenleistung bereit stellt. Auch kann man sich vieles selber erarbeiten, durch austesten, rumspielen, nachlesen oder was auch immer. Es steht hier auch nicht zur Debatte das ich das nicht getan habe, sonst hätte ich nicht schon vorher ein gewisses Grundmaß an Wissen gehabt. Aber das Coaching bei Calvin hat mir den gewissen Kick gegeben, mich in eine Richtung gepusht für die ich sehr lange hätte recherchieren müssen, viele Stunden an Bilder testen hätte müssen evtl. ohne nennenswertes Ergebnis. So habe ich an einem Tag, in komprimierter Form, das gelernt wofür ich sonst unzählige Tage und Wochen gebraucht hätte.
Es sind auch nicht nur die Techniken sondern auch die Herangehensweise an ein Bild, 80% der Techniken sind bekannt und bewährt, aber die letzen 20% machen das Einzigartige aus.
Das gewisse Etwas, die Komposition.
Also habe ich auch gar kein Problem damit zu erwähnen woher ich mein Wissen habe, deswegen werden meine Bilder trotzdem nie eine 1 zu 1 Kopie der Bilder von Calvin sein. Jeder macht sein Ding, die Herangehensweise ist ähnlich, das Ergebnis komplett verschieden.
Aber genug erzählt, Calvin hat ein bearbeitetes Bild des Shootings auf seinem Blog veröffentlicht, und zwar hier: http://www.calvinhollywood-blog.de
Hier bei mir findet Ihr ein Portrait das ich bearbeitet habe, dazu noch ein paar Making of Bilder. Es werden bestimmt noch 1 oder 2 weitere Bilder, von dem Shooting, ihren Weg auf meinen Blog finden, aber jetzt sind erstmal meine etwas „älteren“ Projekte dran.
9
Katzen und fließendes Wasser – ein wahres Phänomen
Ich glaube Cat brauche ich auf diesem Blog nicht mehr wirklich vorstellen, aber wer trotzdem ein wenig unter Gedächtnisschwund leidet oder kein regelmäßiger Leser dieses Blogs ist ( schäm Dich! ) findet hier und hier dann doch so ein wenig über sie.
Diesmal sollte das Shooting an einem ganz besonderen Ort stattfinden: in einem Schwimmbad. Da Schwimmbäder normalerweise relativ stark während der Öffnungszeiten frequentiert werden, mussten wir das Shooting also vor oder nach den offiziellen Öffnungszeiten durchführen. Mir wäre später lieber gewesen, aber leider ging das nicht, ergo mussten wir um 6 Uhr Morgens am Schwimmbad auftauchen.
Die Schwimmbadleitung hat hier wirklich super Arbeit geleistet, wir konnten gleich ins Bad und unsere Vorbereitungen treffen. Gegen 06:30 haben wir dann mit dem Shooting angefangen!
Die Beleuchtung des Beckens hatte ein tiefes Blau, was mir ab und an dann doch mehr zu schaffen gemacht hat als gedacht. Für das nächste Mal bin ich dann schon etwas schlauer was das Einbeziehen der widrigen Umstände betrifft.
Auf jeden Fall war die Location der Hammer, das Jugendstilbad hat mich total fasziniert und den Bildern das gewisse Etwas gegeben. Auf der einen Seite schloss das Becken mit einem riesigen Brunnen ab, welcher sich sehr gut als Hintergrund anbot, auf der anderen Seite gab es ein paar große Säulen mit einer Holztür dahinter. Leider war es uns nicht möglich das Dampfbad als Kulisse zu nutzen, da es zum damaligen Zeitpunk geschlossen war. Aber das holen wir sicher noch mal nach.
Leider haben nicht alle Ideen so gut funktioniert, der Versuch Cat dabei zu fotografieren wie sie ihr nasses Haar schleudert ging mal total in die Hose.
Aber Insgesamt gesehen hatten wir unseren Spaß und ich durfte auch mal mit Kamera baden gehen.
Als wir dann mit unserer Zeit am Ende waren wollten wir noch schnell einen Kaffee trinken gehen, wobei schnell hier nicht ganz treffend war. Cat hatte bei der morgendlichen Eile „ausversehen“ auf einem Studentenparkplatz geparkt. Leider sind diese sehr knapp bemessen, was wiederum bedeutet das man sich als Mitstudent auch mal einfach einparkt. Normalerweise ist das ja auch legitim, haben ja sowieso nie was zu tun und auch fast zeitgleich Vorlesungen. Nur eben Cat nicht und der Typ der neben ihr geparkt hat, der kam nämlich auch sehr verdutzt zu seinem eingeparkten Auto.
Ein dort studierender gab uns dann den rettenden Hinweis das es üblich sei auf dem Parkplatz keinen Gang einzulegen und auch die Handbremse nicht an-zuziehen. Ergo schoben wir das Übel aus dem Weg und der Parknachbar von Cat konnte wegfahren, somit war die Lücke groß genug das auch Cat gerade so aus der Lücke raus kam.
Nach einem kurzen Stau auf der Autobahn kamen wir dann endlich zu unserem Kaffee samt Frühstücks-McMuffin.
4
Der Stilmix
Lange habe ich überlegt ob ich aus dem folgenden Beitrag einen oder zwei mache. Faktisch ist es aber einfach so: die Bilder sind an einem Tag entstanden und somit gibt es auch einen Beitrag.
Ihr hab sicher gemerkt das ich mehr der Typ Fotograf bin der mehr auf harte Farben und den so bekannten malerischen Bildstil steht. Aber in letzter Zeit habe ich dank eines wirklich tollen Models, besser bekannt als Dark Sin ( siehe hier und hier ), eine anderen Stil hinzugefügt. Unter normalen Umständen ist hierfür Michael zuständig, aber ich grabe Ihm jetzt das Wasser ab und wildere in fremden Gebieten ![]()
Ehrlich gesagt geht es mehr darum auch mal über seinen eigenen Tellerrand hinweg einfach was anderes zu machen.
Aber fangen wir von vorne an. Vor längerem nahm ich Kontakt mit Kathrin von Elfenrausch auf, ich trat mit dem Vorschlag an sie heran vielleicht mal eine Zusammenarbeit zu planen. Da Sie sofort mit von der Partie war führte es direkt zum planen eines Shootings. Und wer anderes als Dark Sin sollte hierbei mein Model sein.
Hinzu kam dann auch noch das Dark Sin mir eine Empfehlung zu einem Model aussprach, mit dem Hinweis sie wäre perfekt für ein Girl/Girl Shooting. Da ich mit den Empfehlungen von Models, bis dato, nie falsch gelegen habe sollte Verena also auch gleich mitkommen. Eines vorweg, auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht, wieder mal ein Top Model.
Ich holte beide vom Bahnhof in Stuggi ab und wir fuhren direkt zum Elfenrauschatelier. Nach ca. 10 Minuten kam in mir das erste Mal die Befürchtung auf das wir hier nie wieder rauskommen würden. Ich hörte nur aus allen Ecken, ach wie toll ist das denn, schau dir mal das an, und das Kleid erst, die Schuhe, der Rock, das Kopfdingensda ( sorry ich kenne den Fachbegriff nicht ), das Korsett, die…..Ihr könnt Euch das sicher gut vorstellen.
Ok ich muss ja zugeben Kathrin hat echt super Kleider in Ihrem Atelier, alles handgefertigt und selbst entworfen. Wer sich also für Korsetts, Ballkleider, Gehröcke und sonstige Kleidung interessiert und auf richtig gute Handwerkskunst wert legt sollte mal einen Blick bei Ihr auf die Webseite werfen: http://www.elfenrausch.de/
Nach gefühlten 3 Stunden saßen wir wieder in meinem Auto und waren auf dem Weg zum Studio. Hier gab es dann die finale Anprobe nach der wir uns auf den Weg zu einer meiner Lieblingslocations in Stuttgart auf machten.
Leider wurden wir nach einem Set vom Regen überrascht was uns wieder zur Heimkehr zwang da die tollen Kleider nicht wirklich nass werden sollten, ja Models halten so was aus die sind nicht aus Zucker *grins*
Nach einem Zwischenstopp beim internationalen Sandwichbeleger ging es ab ins Studio.
Und hier kam der über uns schwebende Stilmix zu Stande.
Denn die Mädles traten jetzt in Dessous auf: weißer Hintergrund, knallige Farben und knackscharf ( die Bilder!!! )
Aber seht selbst was daraus geworden ist….
10
Lisa ist da
Der Preis für mein jüngstes Model ist jetzt vergeben, am Wochenende durfte ich Lisa ablichten. Sie ist ein echtes Topmodel, jede Pose hat gesessen und ich musste keinerlei Anweisungen geben.
Diesmal hat alles gestimmt, das Licht, die Umgebung, das Model und jede Pose war einfach perfekt.
Auch die Nacharbeit lag diesmal im Minutenbereich, Sie hatte eine perfekt reine Haut, nur etwas rötlich.
Leider wurde Sie gegen Ende ein wenig zickig und hat mich angeschrien. Tja Models eben, wenn der Fotograf nicht das tut was es will gibts was auf die Ohren.
PS: Lisa war zum Zeitpunkt der Fotos 10 Tage alt
8
Lilly(fee)
Hm für die Überschrift bekomme ich wohl noch eine auf den Deckel, aber egal das musste sein. Aber ich gehe mal davon aus das Lilly das schon versteht, wenn sie ein Kerl währe würde ich sagen er ist ne verdammt coole sau. Bei einer Frau macht man das natürlich nicht, aber es würde sie schon recht gut beschreiben. Lilly ist richtig quirlig, redet viel und gerne und macht auch alles mit. Leider hatten wir das Problem das wir uns einen verdammt kalten Tag rausgesucht haben, je später der Abend wurde desto schlimmer wurde es. Angefangen haben wir in der Stuttgarter-City und sind dann weitergezogen Richtung Untertürkheim. Danach wollten wir noch 2 weitere Orte ansteuern aber es wurde einfach zu kalt. Somit war es eines der kürzesten Shootings die ich bis dato hatte, aber wenn man vergleicht was dabei rausgekommen ist…Hut ab Lilly hat’s einfach drauf. Richtig gut gefällt mir der Kontrast, die ersten Bilder im schönen Kleid brav wie man sich eine Dame eben vorstellt und dann die Bilder im Sportstyle. Durch die Gegend hüpfend, an Gitter hängend und einfach die Sau rauslassen. Ich glaube wir haben Ihren Charakter richtig gut getroffen. Es hat Spaß gemacht, definitiv sogar und ich bin mir sicher wir wiederholen das ganze noch mal….
7
Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe
Um es mal mit den Worten von Rainer Maria Rilke zu sagen. Ich denke das trifft den Nagel direkt auf den Kopf, denn Cat ist ein Model das es so kein zweites Mal gibt. Ich beschreibe die Models mit denen ich zusammenarbeiten darf ja fast immer in schillernden Farben, liegt aber auch einfach daran das ich bis dato immer sehr viel Glück hatte auf Menschen zu treffen mit denen es einfach Spaß gemacht hat zu arbeiten. Kein Model war zickig, nervig, aufreibend oder einfach nur nicht zu gebrauchen um es mal hart auszudrücken. Jeder hatte seinen ganz persönlichen Reiz. Klar habe ich Favoriten, mit denen es noch mehr Spaß macht und mit denen ich jede auch noch so dämliche Idee umsetzen kann und würde.
Tja und Cat ist jetzt eine von Ihnen, im nächsten Jahr werde ich mal versuchen alle zusammenzutrommeln und auf ein Bild zu packen…ich denke das wird der Burner.
Mist schon wieder abgedriftet, also zurück zu Cat. Unser Shooting fand diesmal im Club statt, welcher sich sofort zu meinen Lieblingsplätzen ganz nach vorne gesellte. Die Umgebung hat perfekt zu ihr gepasst, Cat versteht es innerhalb von Sekunden von unschuldig auf vamp umzuschalten. Jede auch noch so weit hergeholte Idee hat sie ohne murren (maunzen?) mitgemacht. Trotz einer kleinen Höhenphobie, brauchte ich keine langen Überredungskünste damit sich Cat auf einer relativ dünnen Mauer in luftiger Höhe vor einem Werbeschild niederließ. Aber auch persönlich fand ich das Cat, Anita und ich uns sofort verstanden haben. Es war eine super Stimmung und die Pausen wurden immer länger.
Tja und während Ihr das hier lest sitzen Cat und ich höchstwahrscheinlich in einem Schwimmbecken und machen die nächsten Bilder, Ihr dürft also gespannt sein……
21
UniQue_qurl II, oder What do you know about gold, UniQue_qurl?
Auch unique besuchte mich ein zweites Mahl, obwohl es eigtl. das erste Mal war. Denn bei unserem ersten Shooting haben wir in Pforzheim die Gegend unsicher gemacht, diesmal mein Studio.
Wer kennt Sie nicht die legendären Filme Goldfinger und Goldständer, (jeder hartgesottene Bond-Fan wird mich für die Nennung der beiden Filme in einem Satz verbannen) beide haben einen wichtigen zentralen Kern:
GOLD
Bei der derzeitigen Lage dachte ich mir ich sollte auch etwas für Wirtschaft tun und was kurbelt die Wirtschaft besser an als ein goldenes Model? Genau, nichts das mir besser gefallen würde.
Leider muss ich zugeben dass ein auftragen der Goldschicht nicht ganz so einfach war wie im Film, Vorraussetzung war nämlich das unique danach auch wieder nach Hause gehen konnte. Also entschieden wir uns für eine nicht so drastische aber dafür kostengünstigere Lösung, Gold aus der Flasche. In liebevoller Handarbeit mit einem Pinsel aufgetragen, hier die Frage an die Leser wer kann mir zeigen wie man mit einer Airbrushpistole umgeht? Da ich aber, wie wir schon ein paar Mal in diesem Blog gelernt haben, Grobmotoriker bin, übernahm Anita die Aufgabe das Gold aufzutragen. Danach ging es dann los, und in bester Agenten Manier ging unique dann auch später zum Angriff über.
Aber hey schaut Euch einfach die Bilder an:
Ps: Ja unique sieht heute wieder ganz normal aus und hat eine natürliche Hautfarbe wiedererlangt.
13
Dark Sin II, oder Dich kenne ich doch
Und wieder einmal hatte ich das Glück ein Model zu finden das auch ein zweites mal mit mir zusammenarbeiten wollte *zwinker*
Während unserem letzten Shooting als (Vorsicht Wortspiel) Rockerbraut erzählte mir Dark Sin von einer Idee. Sie wollte schon immer mal fruchtige Bilder haben, das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen und schon war der Termin fürs nächste Shooting ausgemacht.
Am Tag vor unserem Shooting bin ich dann shoppen gegangen, leider war es vom Zeitpunkt her keine gute Wahl, ansehnliche Früchte bekommt man eher zu einer wärmeren Jahreszeit. Nachdem ich die 10€ teure Flugmango abgelehnt hatte, mir kamen bedenken zu den Flugeigenschaften (was für ein Schenkelklopfer), entschied ich mich für: Drachenfrucht, Kiwi, Himbeeren, Äpfel, Orangen und so ein paar anderen Früchtchen.
Zu Hause angekommen richtete ich das Studio her, ich wollte die Früchte schon mal an das Blitzlichtgewitter gewöhnen. Um ehrlich zu sein hat es mir vor allem Spaß gemacht meine Models mal so rumzuschubsen wie ich das wollte, ohne Rücksicht auf Verluste. Leider musste ich dann auch ein paar auf der Strecke gebliebene Brombeeren entsorgen. (Anmerkung der Redaktion: Maßlose Übertreibung des Autors)
Am nächsten Tag kam dann Dark Sin, zunächst haben wir eine bestimmte Bildidee umgesetzt die ich hatte. Es sollte ein Bild entstehen welches extrem bearbeitet wird, das bedeutete sehr viel Licht und bestimmte Posen. Dieser Bildstil gefällt mir richtig gut, auch wenn er mit der eigentlichen Fotografie nicht mehr so viel gemein hat.
Nach diesen Bildern ging es dann zu den Portraits mit den Früchten über, leider ist mir aufgefallen das ich ein Grobmotoriker bin. Vielleicht ist es nicht ganz so schlimm, aber ich bin definitiv kein Koch der es schafft 5 gleiche Kiwischeiben zu schneiden. Wo ich so darüber nachdenke, ich bin doch ein Grobmotoriker. Egal der gute Wille zählt und ich habe mir alle Mühe gegeben ein paar gute Schnitte zu setzen. Nach geschätzten 4 Meter Hintergrundkarton und mehrere Obstleichen später haben wir dann noch etwas mit flüssiger Schokolade getestet, aber schaut Euch doch einfach die Bilder an:
9
Rockstar Legends
Ich bin ein Applejünger, ja ich gebe es zu, ich oute mich quasi.
Aber nicht nur das, ich arbeite aktiv an der Erweiterung der Steve Sekte.
Einige haben schon ein iPhone, andere ein MacBook, oder ein iPod wiederum andere wollen sich sogar das Flagschiff ein MacPro zulegen. Eigentlich sollte ich schon längst Prozente bekommen, aber dann würde ich mich ja nicht mehr so gut fühlen. Denn erst wenn man richtig viel Geld beim Apfelhändler seiner Wahl hat liegen lassen kommt man in die euphorische Phase die man so schnell nicht wieder verlassen will. Nachteil: man braucht immer mehr Nachschub um den Status zu halten. Derzeit bin ich rein persönlich voll ausgestattet, mir helfen also nur neue Produkte. Steve schafft hier in regelmäßigen Abständen Abhilfe. Und jetzt endlich sind wir da angekommen wo ich schon die ganze Zeit hin will: It’s only rock and roll, but we like it.
Apple hat heute ein Event, als richtiger Fanboy muss ich da mitmachen.
Deswegen gibt es heute auch bei mir einiges zum Thema Rock, mit Hilfe von DarkSin lautet das heutige Thema „Rockstar Legends“.
Mit DarkSin hat das Shooting verdammt viel Spaß gemacht, jede Pose hat gesessen, immer der passende Gesichtsausdruck und eine super Körperbeherrschung.
Aus diesem Grund shoote ich auch während Ihr das hier lest gerade wieder mit Ihr, Ergebnisse wird es dann in ein paar Wochen geben.
Aber zurück zum aktuellen Thema: Ich konnte ein paar Gitarren und Verstärker auftreiben, DarkSin die passenden Klamotten, zusammen ergab das ein perfektes Rockbild.
Das Thema Rockstar ackerten wir im Studio durch, einige der Bilder sollten in eine bestimmte Richtung bearbeitet werden. Da macht mir der weisse Hintergrund einiges leichter.
Nach dem Thema Rockstar wollten wir noch das gute Wetter mitnehmen, DarkSin brachte dazu ein Hochzeitskleid mit. Das gute daran war das es egal ist ob das Kleid dreckig wird, war ja keine „richtiges“ Hochzeitskleid. Bei der nächsten Hochzeit die ich fotografiere erwarte ich die gleiche Hingebung auch von der Braut, das nur als Warnhinweis. In Kombination mit der Schminke und den Springerstiefel sah das echt super aus, da musste eine richtige Location her. Eine alte Lok, vergammelte Schienen und alte Gebäude…perfekt das nehmen wir!
Nachdem die Bilder im Kasten waren ging es ab zum ortsansässigen Burgerwender. Gut gestärkt haben wir DarkSin Richtung Heimat gebracht und wir haben den Abend gemütlich mit einer BluRay ausklingen lassen. Sollte es hier jemanden geben der gerne mal einen Joker spielen würde, einfach melden
21
Der Blockwart ist vor Ort
Und wieder beginnt einer meiner Blogeinträge mit einer komischen Überschrift. Aber wie es schon fast Tradition ist kommt die Aufklärung erst etwas später.
Fangen wir mit den wichtigen Dingen an, diesmal durfte ich AmYy in meinem Studio begrüßen. Wir hatten ausgemacht eine Kombination aus Out und Indoor zu veranstalten um das schöne Wetter mitzunehmen. AmYy kannte einige meiner Fotos schon und wollte deswegen auf dem schönen weißen Hintergrund fotografieren was ich Ihr natürlich nicht abschlagen konnte. Leider fehlte uns etwas die Dynamik in Form von Wind, ich bin immer noch auf der Suche nach einer guten Windmaschine die kein Loch in meinen Geldbeutel und die Stromrechnung reißt ( Tipps nehme ich gerne entgegen ), somit entschlossen wir uns recht schnell in die schöne Natur zu fliehen.
Zielpunkt war ein riesiges Sonnenblumenfeld in der Nähe von Stuttgart. Vor Ort angekommen quetschten wir uns alle in meinen kleinen BMW der für solche Einsätze nicht wirklich geschaffen ist. Die Ladung bestand aus: Blitzen, Stativen, Kamera, Softboxen, einer Leiter, Akkupack, Krimskrams, 3 Frauen und dem besten Fotograf der vor Ort war.
An diesem Punkt dachte ich kurzzeitig laut darüber nach ein neues Auto anzuschaffen, aber was solls da muss man durch. Also hoppelten wir mit dem 3er und den fetten Felgen über einen Feldweg hin zum Sonnenblumenfeld.
Das shooten ging recht zügig, das Wetter war Super, des Feld nicht ganz so arg matschig und mich hat es auch nur fast 3-mal von der verdammten Leiter gehauen.
Nachdem wir alle Bilder im Kasten hatten wollten wir noch das angrenzende Weizenfeld in Angriff nehmen. In diesem Moment erschien der oben erwähnte Blockwart. Der nette Herr raste mit seinem VW über den Feldweg als ob er eine Rallyemeisterschaft gewinnen wolle, und kam mit schlitternden Reifen zum stehen.
Nett wie ich bin, legte ich meine Kamera beiseite und lief freundlich auf den Blockwart zu, fragte Ihn höflich ob das sein Grundstück wäre und ob er was dagegen hat das ich ein paar Bilder mache. Tja das war wohl ein Fehler, er warf mir einen Blick zu der mir anscheinend Angst einjagen sollte, das üben wir dann aber doch lieber zu Hause mit Mutti noch einmal.
Er zückte seinen vorbereiteten Notizblock samt Bleistift, schrieb mein tolles Nummernschild auf und sagte mir mit gespielt bösen Tonfall: „Ich bitte Sie das Grundstück zu verlassen“, drehte sich um und setzte sich wieder zu Frau Blockwart und Blockwartkind 1 und 2 ins Auto.
Hui jetzt hatte ich Angst, ich war mir sicher die nächsten 3 Wochen nicht mehr ruhig schlafen zu können und jeden Tag darauf zu warten das mich das SEK abholen kommt.
Um weiteren Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen haben wir uns gemütlich auf den Weg gemacht und suchten uns ein anderes Weizenfeld.
Tja was soll man dazu sagen, wenn man nichts zu tun hat geht man wohl andere Leute schikanieren.
Aber genug erzählt, Ihr wollt ja Bilder sehen…los geht’s!
18
100.000Liter Wasser sind verdammt kalt
Jetzt fragen sich bestimmt einige von euch was das für eine Überschrift sein soll, keine Angst das kommt noch.
Fangen wir erstmal von vorne an: Dieses Shooting sollte komplett außerhalb des Studios stattfinden. Eine Woche zuvor hatten wir schon mal einen Termin ausgemacht, aber das schlechte Wetter hatte uns damals einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Dafür hatten wir ein Woche später viel besseres und vor allem stabiles Wetter.
Angefangen haben wir mit dem Shooting im Wald, tief drinnen wo wir eigtl total ungestört sein sollten. Leider weckten wir das Interesse von ein paar pubertären Jungs. Mir ist klar das ein Shooting ein magische anziehungskraft auf kleine Jungs hat, vor allem wenn man ein hübsches Model dabei hat, aber sie störten einfach.
Nach ein paar eindringlichen Worten von mir machten die Jungs sich dann aber recht schnell auf und davon. Keine 15min später kamen die Bengel durch den Wald zurückgeschlichen, waren wohl der Meinung ich würde das nicht sehen. Also wieder davon gejagt, das Ritual führten wir dann noch 2 mal durch, bis ich beim letzten mal etwas eindringlicher wurde und die Jungs es endlich begriffen hatten.
Beim besichtigen der Location waren wir ca 30min vor Ort, in der Zeit kam nicht eine Menschenseele vorbei, aber in den ca 2h unseres Shootings trollten sich 2 Wandervereine, 1 Motorrad!!!, eine ältere Frau mit Hund sowie eine ganze Horde Mountainbiker vorbei.
Nachdem dann alles im Kasten war machten wir uns auf Weg zu Herrn Daniel C. ( damit hier keine Missverständnisse auftreten ), Herr C. ist seinerseits gut vertraut mit dem Thema Wasser. Wodurch wir bei der Erklärung zum Titel dieses Posts kommen. Daniel hat Zugriff auf ein unterirdisches Gebäude, dieses Gebäude erfüllt nur einen Zweck, sehr viel Wasser in sich zu behalten.
Nach einem kurzen Aufenthalt bei Daniel machten wir uns auf den Weg zu besagtem Gebäude, es ging dann erstmal 2 Stockwerke tief runter in den Vorraum des Speichers, hinter dessen Stahltüren 100.000 Liter Wasser ruhten. Sehr komisches Gefühl wenn man durch ein Bullauge einer Stahltür schaut und nichts außer einer weissen Kachelwand sieht, man sich aber bewusst ist das dort eine verdammt große Menge Wasser darauf wartet endlich raus zu dürfen. Ein netter Nebeneffekt von Wasser ist die Kälte die es verströmt, somit waren dort unten nicht wirklich angenehme Temperaturen. Hier ein großen Lob an unique_qurl für das Durchhaltevermögen sowie an meine beiden Lichtmeister Anita und Daniel.
So aber nun hab ich genug bequatscht, es geht hier ja um Bilder und nicht um meine geistigen Ergüsse… ich wünsche euch viel Spaß.
Ps.: Die Kommentarfunktion ist nicht nur zum anschauen da
3
Basketball ist eine meist in der Halle betriebene Ballsportart,…
Und weiter gehts mit den Sportfotos: Mit Maren und Ihrem Freund, beides aktive Basketballer, sollte es ein Basketballshooting geben. Sollte ist eigentlich falsch ausgedrückt, das Shooting fand ja statt, nur hatte ich ein paar Schwierigkeiten verursacht. Die Schwierigkeiten beruhten darauf das ich Ihnen die falsche Adresse gegeben habe, Asche über mein Haupt.
Trotzdem hat es dann doch noch gut geklappt als Mann mich darauf aufmerksam gemacht hat das wir nicht in der Halle A sondern in der Halle B sind. Gleich mal auf das tolle iPhone geschaut und gemerkt das es mal wieder ein Anruf in Abwesenheit gab. Na dann mal gleich zurückrufen und die richtige Adresse durchgegeben. Maren hat das ganz locker genommen und kam auch nur ein paar Minuten später an Halle B an. Hier jetzt auch ein riesiges Dankeschön an Hajo ohne den ein Shooting in einer leeren Multifunktionsporthalle nicht geklappt hätte.
Hier merkt man wieder wie wichtig es ist ein gutes Netzwerk zu haben. Ich kann schon gar nicht mehr zählen wie viele Freunde mir schon geholfen haben in dem sie Locations gesucht haben, das Licht gehalten haben, Models gefunden haben und noch zig andere Sachen. An alle meine Helfer hier schon mal ein riesiges Dankeschön. Wenn ich Reich und Berühmt bin denke ich ab und an mal an Euch ![]()
Ne nur Spaß, ohne Euch hätte ich viele Ideen nicht umsetzen können. Und seit Euch schon mal sicher das wird so weiter gehen…
So aber jetzt zurück zum Thema, das Shooting war Super die Bilder sind echt Klasse geworden und das sag ich nicht einfach nur so. Ich bin echt begeistert von den Bildern, die Stimmung welche beide auf den Posen rübergebracht haben sind sagenhaft.
Ich freue mich jetzt schon auf ein weiteres Shooting. Jetzt wünsche ich Marens Freund erstmal einen guten Rückflug und das er für die kommende Saison in D spielen kann.
28
Save the Cheerleader, save the world!
Es sollte ein Outdoor Shooting mit reger Beteiligung werden, leider nahm das eines meiner Models nicht wörtlich genug, der oft von mir zitierte Wettergott aber schon. Eingeplant waren raindrop und ein weiteres männliches Model, sie spielte den Cheerleader Part er sollte den sportlichen Basketballer Typ verkörpern. Tja leider meinte er das es wichtiger sei am Vorabend sich so die Kante zu geben, dass man um 11 Uhr noch nicht ansprechbar sein kann und vor allem will.
Im Nachhinein bin ich der Meinung dass es besser so war, denn somit konnte ich mich voll auf raindrop konzentrieren und meine beiden Lichtmeister mussten nicht ganz so schwer ackern.
Problem Eins konnte gelöst werden, genug Ideen für ein Single-Shooting hatten wir ja. Problem Zwei, der Wettergott, wurde durch den „caretaker“ gelöst. Der eben erwähnte „caretaker“ ist eine, nicht weiter beschriebene, Person die es mir ermöglichte in ein Gebäude, welches zum sonntäglichen Zeitpunkt der Öffentlichkeit verwehrt bleibt, zu gelangen. (was für ein Satz)
Dieses Gebäude bot uns alle Möglichkeiten die wir benötigten und es gab sogar etwas Unterhaltung für den Lightboy (besser bekannt als klick und klick ) in Form von Timon und Pumba in 3 auf 4 Meter.
Als neues Feature gibt es auch ein Bild von der Entstehung, ich denke das werde ich öfters machen. Bloggertechnisch macht das einen guten Eindruck, es wird dadurch persönlicher.
Zurück zum Thema: Nach ca. 2 Stunden waren wir fertig und es hörte in dem Moment auch auf zu regnen, wir machten uns dann noch auf den Weg zu einem Basketballplatz um dort dann doch noch die erwähnten Outdoorbilder zu machen.
Einige werden sich evtl. die Frage stellen warum ich hier mit Nicknames um mich werfe, tja einige Models und Statisten möchten lieber nicht erwähnt werden, das ist von mir, in meinen Verträgen, auch so als Option vorgesehen. Somit können sich Models trotz der veröffentlichen Bilder, doch recht anonym bewegen.
Let me entertain you…..
22
Toni….
Toni hatte ein paar Tage nach Suliya das Vergnügen mein Studio in Stuttgart zu besuchen. Es war das erste Shooting für Ihn und somit haben wir das alles etwas ruhiger angehen lassen. Aber ich kann Euch schon eines sagen, Ihr werdet wohl öfters etwas von ihm hier sehen.
Toni ist echt ein netter Kerl, und das obwohl ich recht neidisch auf sein tägliches Fortbewegungsmittel bin, Ihr kennt ja meine Affinität zu allem was schnell und laut ist.
Ich behaupte einfach mal die Bilder sprechen für sich, wir haben diesmal extra nur vor grauem Hintergrund geshootet um etwa variabler mit der Gestaltung zu sein. Das hat sich natürlich in der Nachbearbeitungszeit relativ schlecht auf mein Zeitverteilungssystem (Anita, Job 1, derzeit nicht vorhandenes Training, Kumpels, PS3) ausgewirkt.
Egal, da muss man durch.
Es gab diesmal keine größeren Unfälle des Fotografen und die Lichtassistenz hielt sich mit Tagesweißheiten zurück. Somit ein, abgesehen von den Fotos und dem Model, eher unspektakuläres Shooting. Aber wir sind hier ja nicht in Hollywood zum Action rufen…
Und los geht’s……
16
Suliya die 2te
Vor ein paar Tagen war Suliya das zweite mal bei mir im Studio. Suliya kennt Ihr von hier.
Es gab diesmal kein spezielles Thema für das Shooting, wir fingen einfach mal so an. Wir starteten mit dem weißen Lieblingshintergrund, arbeiteten uns über die dekorative Tapete zu weiteren Station außerhalb des Studios vor.
An dem Tag war es echt verdammt heiß, wir hatten ca. 30°C Außentemperatur und ich war froh das unsere Wohnung direkt über dem alten (somit verdammt dicke Wände) und relativ kalten Keller liegt. Somit hatten wir zu Anfang gefühlte 20°C im Studio, nach 30min und 2000Watt Blitzleistung später wurden daraus gefühlte 40°C. Was mich wieder daran erinnerte das ich einen großen und leistungsstarken Bodenventilator brauche…..
Da ich diesen leider nicht besitze musste ein kleiner Standventilator seine runden drehen, dies wiederum führte dazu dass sich die Steckdosenleiste jetzt gut gefüllt in der einen Ecke des Studios befand. Leider war das Kabel des Ventilators nicht gerade üppig bestückt, nach einem beherzten Ruck am Ventilator zog dieser doch tatsächlich seinen besten Kumpel, die Stehlampe, mit in den Abgrund. Das Ende vom Lied war ein niedergeschlagener Fotograf, ein äußerst erschrockenes Model und eine Lichtassistentin die nur meinte: „Mach dir nix draus, der hat sowieso nen Dickkopf“.
Seit diesem Tag befinden sich mehrere Verlängerungskabel in meiner direkten Reichweite zum Zweitarbeitsplatz.
So genug geschrieben, lasset Bilder sprechen.
11
Viele kleine = ein großes
Am allerheiligsten US-Wochenende ( 4. Juli ) sind wir zu ein paar Freunden nach Siemenscity, besser bekannt als Erlangen, getingelt.
Geplant war ein nettes Grillwochenende, leider hatte der Wettergott ( welcher bleibt Euch überlassen ) dann doch etwas dagegen.
Aber wir wollten uns nicht die Stimmung vermiesen lassen, somit ging zum Grillen auf den Balkon, zum was Trinken in eine Kneipe und zum Brunchen ins Galileo.
Meine Cam war natürlich immer dabei und erfreute sich größter Beliebtheit. Mit dem 50er drauf konnte ich auch im “romantischen” Kerzenschein Bilderchen machen.
Das Ergebnis seht Ihr wie immer unten, diesmal nur ein großes Bild, man muß sich ja entwickeln und immer was neues probieren…
Mit den Bildern geht auch gleich ein Dank an Kira, Doro, Elmar, Marc und Philip raus, die sich als Opfer bereitwillig erklärt haben abgelichtet zu werden.
Letzte Artikel
Neues Gezwitscher...
- Weiter geht es auf dem Blog mit dem #Shooting in #Heidelberg http://go-picture.de/1-tag-–-2-shootings-–-part-ii/ 9 hrs ago
- Es ist gleich 12 Uhr,kann nicht schlafen,muss aber in 5h wieder aufstehen,verdammt! #totalsinnlosertweet #fb 1 day ago
- Hey das ist ja wieder ein neuer Blogeintrag: http://go-picture.de/1-tag-–-2-shootings-–-part-i/ #Shooting #Heidelberg 1 day ago
- Hab mal wieder was gebloggt http://go-picture.de/linda/ #Shooting 5 days ago
- Wow vor 4h einen Film im #PS3 #Store von #Sony geliehen.Jetzt ist der Download bei 36% gut das der nur 48h abspielbar ist mega #fail #fb 1 week ago
- @HollywoodCalvin was geht denn da in Dubai?Alles was Rang u. Namen im Fotobusiness hat fliegt da gerade hin,oder kommt mir das nur so vor :) in reply to HollywoodCalvin 1 week ago
- Sitze gerade gemütlich in der #Sonne und trinke Kaffee. Wo ist der Schalter um den Wetterstatus einzufrieren? #Petrus #fb 1 week ago
- @CalvinHollywood yeahh AlienBee rules :) in reply to CalvinHollywood 2 weeks ago
- More updates...













































































































































































































